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Ausstellung |
» welche Voraussetzungen muß mein Hund /
ich erfüllen um im GRC ausstellen zu könne?
- Grundvoraussetzung ist, das ihr Hund eine von VDH / FCI
anerkannte Ahnentafel hat.
In Deutschland dürfen alleine der Golden Retriever Club und der
Deutsche Retriever Club diese Ahnentafeln ausstellen.
» ab welchem Alter darf ich meinen Hund ausstellen?
- Ab einem Alter von mindestens 6 Monaten darf ein Golden
ausgestellt werden. Entscheidend ist, dass der Hund mindestens 1
Tag vor dem Ausstellungstag seinen 6. Lebensmonat vollendet hat.
Auf einer Ausstellung gibt es verschiedene Klassen, die wie folgt
aufgeteilt sind:
- Veteranenklasse (ab 8 Jahren)
- Jüngstenklasse (6 – 9 Monate)
- Jugendklasse (9 – 18 Monate)
- Zwischenklasse (15 – 24 Monate)
- Championklasse (ab 15 Monate)
- Gebrauchshundeklasse (ab 15 Monate)
- Offene Klasse (ab 15 Monate)
» Wie melde ich meinen Hund?
- In den Clubnachrichten sowie auf der Website des GRC werden
alle Spezial-Rassehunde-Ausstellung des GRC und DRC sowie Nationale
und Internationale Rassehunde-Ausstellungen veröffentlicht.
Die Meldung zu einer GRC Spezial-Rassehunde-Ausstellung kann als
Online-Meldung oder schriftlich per Post oder per Fax erfolgen.
Dazu stehen entsprechende allgemeine Word- oder PDF-Formulare auf
der Website des GRC oder als Vordruck in den Clubnachrichten, sowie
die zu den jeweiligen Ausstellungen im Ausstellungskalender
veröffentlichten Formulare zur Verfügung. Die schriftlichen
Meldungen sind an unsere Mitarbeiterin der Geschäftsstelle Ellen
Zaremba zu richten.
Meldungen zu VDH-Ausstellungen können entweder online über das
VDH-Ausstellerportal oder schriftlich an den VDH gesendet werden.
» Mein Golden ist 9 Monate alt, welche
Klasse muss ich melden?
- Wenn der Hund genau am Tage der Ausstellung 9 Monate ist, muss
er in der Jüngstenklasse starten. Um in der Jugendklasse starten zu
dürfen, muss der Hund 9 Monate und 1 Tag alt sein.
» Welche Voraussetzungen müssen für die
Meldung in der Champion-/Gebrauchshundeklasse erfüllt sein?
- Eine Meldung in der
Championklasse ist nur möglich, wenn bis zum Tage des
offiziellen Meldeschlusses ein erforderlicher Titel –
Internationaler Schönheitschampion der FCI, Deutscher Champion
(Club oder VDH) oder anderer Championtitel eines von der FCI
anerkannten Landesverbandes (z. B. Niederländischer Champion). Die
Titel „Bundessieger“ und „VDH-Europasieger“ berechtigen nur in
Verbindung mit einer auf einer anderen Rassehunde-Ausstellung
erworbenen Anwartschaft für einen Championtitel.
Fehlt der entsprechende Nachweis bei der Meldung, wird der Hund
automatisch in die Offene Klasse versetzt. Ein Nachreichen der
Nachweise am Tage der Ausstellung berechtigen nicht zur Versetzung
in die Championklasse.
Eine Meldung in der
Gebrauchshundeklasse ist nur möglich, wenn bis zum Tage des
offiziellen Meldeschlusses das erforderliche Leistungs-/
Ausbildungs-Kennzeichen durch das einheitliche
FCI-Gebrauchshund-Zertifikat bestätigt wurde. Dieser Nachweis ist
der Meldung beizufügen. Fehlt der entsprechende Nachweis bei der
Meldung, wird der Hund automatisch in die Offene Klasse versetzt.
Ein Nachreichen der Nachweise am Tage der Ausstellung berechtigen
nicht zur Versetzung in die Gebrauchshundeklasse.
Siehe hierzu auch
>> Ausstellungsordnung des VDH - §13
» Welche Vorbereitungen muss ich für
eine Ausstellung treffen?
- Für die Teilnahme an einer Ausstellung sollte man gut
vorbereitet sein.
Der Golden ist selbstverständlich sauber, gekämmt und frei von
Ungeziefer!
D. h., ein Golden sollte vor einer Ausstellung auf jeden Fall
gebadet und getrimmt sein, denn es ist für keinen Richter sehr
angenehm, den ganzen Tag dreckige oder stinkende Hunde anzufassen.
Das Trimmen des Golden sollte sich jeder Anfänger von erfahrenen
Personen, z. B. dem Züchter seines Hundes, oder bei einem Ring- und
Trimmseminar zeigen lassen.
Die zu trimmenden Bereiche beim Golden beziehen sich auf den Hals/-
Brustbereich, auf die Ohren, die Füße und die Rute. Schauen Sie
hier nach Ring- und Trimmseminaren in Ihrer Nähe (Link)
Jeder Aussteller sollte sich vor seiner ersten Ausstellung die
jeweiligen Ausstellungsordnungen (VDH, GRC, DRC) durchlesen!
» Was muß ich für die Ausstellung dabei
haben?
- Für die Präsentation sollte man sich eine dünne
Ausstellungsleine besorgen, die auf Hundeausstellungen oder in
speziellen Hundeshops erhältlich sind. Im Ring trägt der Hund nur
diese Leine und kein Halsband oder ähnliches.
Als Kleidung wählt man eine bequeme, aber nicht zu legere Kleidung,
die einen Kontrast zu dem Hund bildet (heller Hund= dunkle
Kleidung) und nicht allzu auffallend wirkt. Schließlich soll ja der
Hund an diesem Tag im Vordergrund stehen.
Gleichzeitig ist eine Höflichkeit dem Richter gegenüber,
entsprechend gekleidet zu sein und nicht gerade im Jogginganzug
oder in zerfetzten Jeans zu erscheinen.
Für die Anbringung der Startnummer gibt es spezielle Anstecknadeln
oder Armbinden, mit denen die Startnummer deutlich sichtbar
befestigt wird. Für die erste Ausstellung reicht zur Not auch eine
Sicherheitsnadel, mit der man die Startnummer befestigen kann.
Ausstellungstage können lang sein, daher sollte man für sich und
seinen Hund ein bisschen Proviant einpacken, dazu noch eine Decke
und einen Wassernapf für den Hund und für sich selbst z. B. eine
Sitzmöglichkeit oder ähnliches. Für die im Sommer stattfindenden
Ausstellungen ist ein entsprechender Sonnenschutz empfehlenswert,
z. B. ein Sonnenschirm oder ein Faltpavillon.
» Der Ausstellungstag – Was muss ich
wissen?
- Der Aussteller und sein Hund, der sich möglichst vorher noch
einmal in Ruhe gelöst hat, sollten zu der angegebenen Zeit am
Einlass erscheinen und den Impfpass bereit halten. Manchmal muss
man auch die Ahnentafel vorzeigen – sie ist auf jeden Fall
mitzunehmen!
Am Einlass erhält der Aussteller nach der Chip-Kontrolle dann seine
Unterlagen, in denen sich ein Programmheft sowie die Startnummer(n)
befinden.
Der Aussteller sollte im Programmheft kontrollieren, ob sein Hund
in der richtigen Klasse eingeteilt wurde und sich dann am richtigen
Ring (Rüden oder Hündinnen) einen Platz für sich und seinen Hund
suchen.
Anhand der Reihenfolge (numerisch nach Startnummern) kann der
Aussteller in etwa abschätzen, wann er dran sein wird. Die
Reihenfolge der Klassen ist festgelegt: Veteranenklasse,
Ehrenklasse, Jüngstenklasse, Jugendklasse, Zwischenklasse,
Championklasse, Gebrauchshundeklasse, Offene Klasse.
I. d. R. werden auf einer GRC-Ausstellung die Rüden und Hündinnen
auf Grund der Meldezahlen gleichzeitig in zwei Ringen gerichtet.
Jeder Aussteller ist für sich verantwortlich, pünktlich beim Aufruf
seiner Klasse im Ring zu erscheinen und sich anhand der
Startnummernfolge entsprechend einzureihen.
Der Richter wird nun erst einmal alle Hunde zusammen kurz im Stand
anschauen und dann ein bis zwei Runden laufen lassen, um sich einen
ersten Eindruck zu verschaffen.
Danach wird jeder Hund zur Einzelbewertung gebeten und vom Richter
im Stand begutachtet. Eine höfliche Begrüßung ist erwünscht, und
ggf. auf Nachfrage nach dem Alter des Hundes auch Auskunft gegeben.
Da die meisten Richter aus dem Ausland kommen, sollten
Englisch-Grundkenntnisse vorhanden sein.
Der Richter tastet den Hund ab, kontrolliert die Zähne und bei
Rüden auch die Hoden.
Nach der Begutachtung bittet der Richter darum, mit dem Hund das
sogenannte Dreieck zu laufen. Unter Umständen bittet der Richter
anschließend darum, noch mal mit dem Hund auf und ab zu laufen, d.
h. gerade mit dem Hunde vom Richter weg, am Ende eine Kehrtwendung
und wieder gerade auf den Richter zu.
Danach wird der Hund wieder parallel vor dem Richtertisch
aufgestellt, sodass der Richter ihn gut von der Seite betrachten
kann. Der Richter wird nun seinen Bericht verfassen und die
Formwertnote erteilen. Während dieser Zeit sollte der Hund
aufmerksam und ruhig stehen bleiben.
Nach der Einzelbewertung reiht sich der Aussteller entweder wieder
hinten in die Gruppe ein oder darf bei größeren Klassen auf
Anweisung des Ringstewards den Ring vorerst verlassen, hat sich
aber bereit zu halten, sofern er wieder in den Ring gerufen wird.
Die jeweilige Aufteilung einer Klasse wird i. d. R. aber immer im
Vorfeld durch den Ringsteward bekannt gegeben.
Nachdem alle Hunde vom Richter bewertet wurden, werden die mit „V“
(„Excellent“) bewerteten Hunde wieder in den Ring gerufen,
woraufhin der Richter dann die Platzierung vornehmen wird. Vergeben
werden 1., 2., 3. und 4. Platz. Weitere Platzierungen sind
unzulässig.
Die 1.- u. 2. Platzierten der jeweiligen Klassen erhalten eine
Anwartschaft bzw. Reserve-Anwartschaft auf den Titel „Deutscher
Champion Club“ und „Deutscher Champion VDH“.
Nach dem Richten aller Klassen werden die jeweils mit „V1“ (und
Anwartschaft) bewerteten Hunde noch einmal zusammen in den Ring
gebeten. Dann wählt der Richter den besten Rüden bzw. die beste
Hündin aus.
Aus dem besten Rüden und der besten Hündin wird dann „BOB“ (Best of
Breed) ermittelt, der Unterlegene wird „BOS“ (Best of sex).
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